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Gestörtes Vertrauen – kann Eheberatung hier helfen?

Das gegenseitige Vertrauen ist in einer Partnerschaft von essentieller Bedeutung. Durch verschiedene Umstände kann es jedoch auch gestört oder gar verloren gehen. Oftmals stehen dann die Partner vor einem Scherbenhaufen und wissen nicht, was sie machen können um das Vertrauen wiederzuerlangen.

Eine professionelle Eheberatung kann hier helfen. Zunächst ist es wichtig, die Ursachen und die Umstände für das Misstrauen genau zu betrachten und zu ergründen. Hier können sich verschiedene Dinge zeigen: dahinter könnte z.B. eine Suchtproblematik stecken, nicht selten beruht es aber auch auf unerkannten Missverständnissen. Misstrauen kann auch mit eigenen Ängsten oder Minderwertigkeitsgefühlen im Zusammenhang stehen. Manchmal liegt auch ein handfester Grund für das verloren gegangene Vertrauen vor. Das können bspw. Lügen, Verheimlichungen oder nicht eingehaltene Vereinbarungen sein. Wenn es beiden Partnern wichtig ist, das Vertrauen wieder herzustellen gibt es auch immer Wege. Hier ist ein geschulter und erfahrener Paartherapeut gefragt.

In meiner über 20-jährigen Erfahrung als Paartherapeut habe ich viel Erfahrungen sammeln können um auch mit diesem diffizilen Thema erfolgreich umgehen zu können.

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Verletzungen in der Partnerschaft

Verletzungen in der Ehe – wie kann Paartherapie hier helfen?

Viele Verletzungen, die eine Partnerschaft überschatten sind alt und oftmals vom Bewusstsein vergessen. Die Natur hat das so angelegt, dass wir Verletzungen nicht ständig in unserem Bewusstsein mit uns herumtragen, damit wir weiterhin unseren Alltag bewältigen können. Aber die Furchen, die sie gebildet haben, bleiben in unserem Unterbewusstsein erhalten. Wenn ein Paartherapeut die einzelnen Partner darin unterstützt sich wieder daran zu erinnern, kann an der Heilung und Vergebung gearbeitet werden. Ich arbeite hier mit einem speziellen Ritual, um Verletzungen und Kränkungen aufzuarbeiten. Dieses Ritual braucht noch nicht einmal viel Zeit, hat aber eine große Wirkung. Dadurch können verschüttete Gefühle wiederbelebt werden und „alte“ bez. neue Liebesgefühle finden wieder den Raum zur Entfaltung.

Mit Eheberatung Problemlösung lernen

Was lernt man in einer guten Eheberatung oder Paartherapie?

Das A und O einer guten Paartherapie ist die Kunst, dem Paar zu vermitteln, wie man gemeinsam Probleme löst. Hierbei kommt es in erster Linie auf die Konstruktivität an. Kaum einer von uns hatte das Glück, konstruktive Problemlösung gelernt zu haben. Wir verirren uns oft in Vorwürfen und Schuldzuweisungen. Dann stehen sich die Paare nicht selten als Gegner gegenüber, was sie letzten Endes gar nicht wollten.

Häufig schleichen sich viele Missverständnisse ein. Und das Problem daran ist, dass es häufig noch nicht einmal bemerkt wird. So stellt sich mehr und mehr eine Frustration und Entfremdung ein. Resigniert zieht sich jeder zurück und beide bemerken auf einmal, dass sich ein tiefer Graben aufgetan hat.

Eine gute Eheberatung kann hier kleine Wunder bewirken. In meiner Praxis erlebe ich sehr häufig, dass nach dem Aufdecken von Missverständnissen die Paare sich wieder näherkommen und gar nicht so selten wieder weinend in den Armen liegen.

Eheberatung gegen das große Schweigen in der Partnerschaft

Kann man durch Eheberatung lernen wieder miteinander zu reden?

Am Anfang einer Beziehung hat man sich so viel zu erzählen. Man kennt den Partner noch nicht und will so viel über ihn erfahren und ihm viel von sich selbst mitteilen. Ereignisse, Erfahrungen, Interessen und Einstellungen, manchmal gar ein halbes Leben gibt es da zu erzählen. Doch oft stellt sich im Laufe der Jahre das große Schweigen ein. Nicht dass schweigen grundsätzlich etwas Schlechtes wäre, es ist in einem gewissen Maß auch Ausdruck von Vertrauen und Einigkeit, Sie müssen nicht ständig miteinander reden. Aber manche Beziehungen enden in einer Kommunikationsarmut, die die Gefahr der Entfremdung in sich trägt und oftmals Ausdruck tiefergreifender Probleme ist.

Gründe für Kommunikationsschwierigkeiten in der Partnerschaft:

  • Wir glauben den Partner zu kennen
  • Wir klammern gewisse Reizthemen aus, weil wir Angst vor destruktiven Auseinandersetzungen haben
  • Wir sind frustriert, weichen aus und verlagern unsere Interessen mehr auf Beruf, Freunde oder Hobbys
  • Wir lassen uns vom Alltag überrollen, vielleicht nehmen die Kinder sehr viel Zeit ein
  • Wir haben keine gemeinsamen Interessen
  • … und weitere

Eine gute Eheberatung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die Paare wieder ins Gespräch kommen.

Insbesondere wird in einer erfolgreichen Paartherapie eine konstruktive Kommunikation erlernt, sodass die Paare Hilfe zur Selbsthilfe erfahren. Denn auch nach erfolgreich abgeschlossener Eheberatung sollen die Paare in der Lage sein, selbständig weiterhin mit dem Partner im Gespräch zu bleiben.

Körperkontakt statt Eheberatung? Kuscheln stärkt die Beziehung

Was kann man tun, um Eheberatung vielleicht sogar überflüssig werden zu lassen?

Viel Körperkontakt und Zärtlichkeiten, so haben amerikanische Forscher herausgefunden, sind ein entscheidenden Faktor für eine glückliche Ehe. Es muss nicht immer Sex sein. Das „Kuschelhormon“ Oxytocin wird bei Körperkontakt ausgeschüttet und verstärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, weshalb es auch als Bindungshormon bezeichnet wird.

So machen Sie sich den Oxytocin-Effekt zunutze:

  • Eine Partnermassage mit wärmendem Massageöl wirkt entspannend und aktivierend. Gehen Sie auf die Wünsche und Bedürfnisse Ihres Partners ein und schenken Sie sich gegenseitig Aufmerksamkeit, Entspannung und Wohlgefühl.
  • Nehmen Sie beim Fernsehabend doch mal wieder Körperkontakt auf. Füße wärmen, Händchen halten, sich umarmen. Nirgendwo ist es einfacher, als auf dem Sofa, sich mal wieder näher zu kommen.
  • Bauen Sie viele kleine Zärtlichkeiten in den Alltag ein. Eine schätzende Umarmung zwischendurch, ein liebevoller Kuss zum Feierabend und auch das Kuscheln vor dem Einschlafen kann Ihre Partnerschaft stärken.

Also – vereinbaren Sie doch mal wieder einen Kuschelabend mit Ihrem Partner.

Tipps für die Partnerschaft

Tipps und Tricks für eine glückliche Partnerschaft

Laut Bundesanstalt für Statistik wurde im Jahr 2014 jede 3. Ehe geschieden. Das muss nicht sein.

Da gäbe es ein paar Dinge, die man wissen müsste:

1. EINE GUTE BEZIEHUNG IST IMMER ARBEIT!

Wer meint, es läuft alles von alleine, gerät zwangsläufig mehr und mehr in ein gemeinsames Nebeneinander. Die Beziehung wird öde, langweilig, eintönig. Nicht selten kommt es dann zu einem Seitensprung. Viele Paaren trennen sich dann, aber sie geraten dann früher oder später doch wieder in dieselbe Eintönigkeit und der Langeweile im Miteinander, wenn man nicht bereit ist, für seine Beziehung etwas zu tun.

2. „KRITIK“ ÄUSSERN- OHNE ZU VERLETZTEN

Wie kann ich meinem Partner sagen, was mich an ihn stört, ohne ihn zu verletzen? Eine echte Herausforderung! Es gibt jedoch Kommunikationsmodelle, die dies ermöglichen. Hierzu gibt es Bücher oder es werden Kurse in Volkshochschulen oder in Bildungseinrichtungen angeboten. Besonders gut und effektiv kann man dies auch in einer qualitativen Paartherapie lernen.

3. STREITEN – NICHT DESTRUKTIV SONDERN KONSTRUKTIV!

Viel zu oft enden Streitigkeiten in einem unerbittlichen Kampf. Oft geht es darum, wer hat Recht? „Du oder Ich!?“ Man ist einander böse, verletzt sich, die Fronten verhärten sich, man redet nicht mehr miteinander, geht sich aus dem Weg, keiner will von seinem Standpunkt abrücken. Dabei wird oft viel Porzellan zerschlagen und viel zerstört. Streiten und kämpfen ist ganz wichtig in einer Partnerschaft. Aber nicht gegeneinander, sondern miteinander. Zuhören, sich in den anderen hineinversetzen und Wünsche offen äußern. Es gilt Lösungen zu finden, mit denen beide leben können. Dabei ist es wichtig, seine eigenen Bedürfnisse genauso wie die des Partners zu respektieren.

4. VERTRAUEN – DAS „A“ UND „O“ EINER BEZIEHUNG

Sollte das Vertrauen einmal gestört sein, ist es umso wichtiger miteinander zu reden. Viele Partner ziehen sich dann enttäuscht und verletzt zurück. Vielleicht folgen auch endlose Vorwürfe. Wie kann das Vertrauen wiederhergestellt werden? Diese zentrale Frage gilt es zu beantworten. Die Konzentration auf diesen Punkt, kann verlorenes Vertrauen zurückbringen.

5. GESPRÄCHE JA, ABER QUALITÄT GEHT VOR QUANTITÄT

Mit weniger Worten mehr sagen. Diese Kunst beherrschen nur die wenigsten Menschen. Oft wird mit vielen Worten immer wieder das Gleiche gesagt, und man dreht sich letztendlich immer wieder im Kreis. Wie kann man diesen Teufelskreis durchbrechen? Wir alle haben es kaum gelernt Gefühle in Worten auszudrücken. Wir sind in einer Leistungsgesellschaft groß geworden und können sehr gut bewerten und auch abwerten. Dahinter stecken meist Gefühle von Angst, Ärger, Enttäuschung, Verletzung usw. Diese Gefühle zu identifizieren und zu formulieren kann man lernen. Dieses Unterfangen ist nicht so leicht, wie es sich anhört. Wer sich aber der Mühe unterzieht, wird bald den Lohn seiner Arbeit genießen können. Hier kann ein erfahrener Eheberater gute Unterstützung leisten, damit das schwierige Unterfangen auch glückt.

 

ZU SPÄT? EHEBERATUNG KANN HELFEN.

Es wird von einigen Menschen immer noch als Zeichen des Versagens gesehen, zu einer professionellen Eheberatung zu gehen. Für die „einfachen“ Dinge im Leben sucht sich jeder einen Experten: Kaum einer schneidet sich die Haare selber oder schustert seine Schuhe selbst. Aber so hochkomplexe Themen wie Eheprobleme, meinen einige immer noch selber lösen zu müssen. Man scheut sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Oftmals versteckt sich hinter dieser Scheu auch die Angst, an den richtigen Eheberater zu geraten. (siehe: Wie finde ich eine gute Paartherapie?)

So trennen sich viele Paare viel zu früh, um dann mit einem neuen Partner doch wieder in dieselbe Sackgasse zu geraten. Vielleicht helfen Ihnen die oben genannten Tipps und Tricks, wieder Harmonie und Freude in Ihre Beziehung zu bringen. Wenn nicht, scheuen Sie sich nicht einen professionellen Eheberater mit einer qualitativen Methode in Anspruch zu nehmen.

Wie Sie möglichst treffsicher an den Richtigen geraten, können Sie gerne nachlesen unter: Wie finde ich eine gute Paartherapie?